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Neue Fantasy-Autorin: Nadine Erdmann im Autoreninterview

Wir begrüßen eine neue Fantasy-Autorin in unseren Reihen: Nadine Erdmann. Herzlich Willkommen! Ab 2024 wird ihre Urban/Paranormal Fantasy Trilogie "Haunted Hunters" bei uns erscheinen.

Nach der "Cyberworld", der "Lichtstein-Saga" und den "Totenbändigern" ist die Trilogie ihre vierte Buchreihe. Wir haben ihr zum Kennenlernen einige Fragen im Autoreninterview gestellt.

Autoreninterview

Liebe Nadine, herzlich willkommen im Verlag und im Autoreninterview. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, uns und deinen zukünftigen Lesern einen kleinen Einblick in dein kreatives Werk und dein Leben gibst.

Was machst du, wenn du nicht schreibst?

Nichts Spektakuläres. Ich verbringe Zeit mit Freunden und Familie und liebe Hörbücher. Früher hab ich viel selbst gelesen, doch mittlerweile höre ich lieber. Wenn ich den ganzen Tag am Laptop gesessen und geschrieben hab, mag ich abends keine Buchstaben mehr sehen. Deshalb lasse ich dann lieber lesen, statt es selbst zu tun. ;o)

Die "Haunted Hunters"-Trilogie ist nicht dein erstes Buchprojekt. Magst du uns erzählen, wie und wann du zum Schreiben gekommen bist?

Ich hab mir schon als Kind zusätzliche Geschichten zu den Geschichten ausgedacht, die ich gelesen hab. Die hab ich aber nie aufgeschrieben. Als Lehrerin hab ich dann hin und wieder kleine Texte für meine Klassen geschrieben, wenn ich zusätzliches Unterrichtsmaterial brauchte und nichts Passendes gefunden hab. Mein Herz hing aber immer mehr daran, richtige Geschichten zu schreiben. Mit zwei Korrekturfächern an einer Ganztagsschule war das aber utopisch und ich hab es immer auf "irgendwann später" verschoben. Dann bekam meine Schwester Krebs und das macht einem klar, dass es ein "irgendwann später" manchmal vielleicht nicht gibt. Deshalb hab ich meinen Beruf als Lehrerin mit einem lachenden und einem weinenden Auge an den Nagel gehängt und den Schritt in die Schriftstellerei gewagt. (Und ja, meine Schwester hat den Krebs Gott sei dank besiegt.)

Wie stehen Familie und Freunde zu deinem Beruf? Lesen sie deine Bücher?

Sie finden es gut, fragen sich aber, wie mein Gehirn wohl funktioniert, um sich solche Geschichten ausdenken und planen zu können. :D Meine Schwester hat den Großteil meiner Bücher gelesen, die meisten anderen aus Familie und Freundeskreis lesen sie aber nicht, weil sie nicht in diesen Genres unterwegs sind. Mein Mann liest z. B. nur Sachbücher, aber er liebt die Hörbücher der Totenbändiger. Meine engste Verbündete beim Schreiben ist meine beste Freundin. Sie ist eine meiner Testleserinnen und zuständig für alle Medizinfragen und alles, was mit Zahlen zu tun hat, denn mit Zahlen hab ich es nicht so. Bei den Haunted Hunters ist sie aber nicht nur Testleserin, wir sind auch vor dem Schreiben den Plot gemeinsam durchgegangen.

Notizzettel oder elektronische Gedankensammlung? Wie organisierst du Ideen?

Beides. Die richtigen Plotpläne mache ich am Laptop. Das ist übersichtlicher, wenn man Dinge hin und her schiebt, einfügt, erweitert, rausnimmt, etc. Für spontane Ideen und schnelle Notizen hab ich Notizbücher. Eins liegt z. B. auf dem Sofatisch, falls mir beim Seriengucken irgendwas einfällt. Mein Mann kennt das mittlerweile schon und fragt bloß nur noch, ob ich gerade mal wieder Namen sammle oder ob es länger dauert und er die Folge stoppen soll, wenn ich nach dem Notizbuch angle.

Was hält dich vom Schreiben ab oder lenkt dich ab? Neigst du zur Prokrastination?

Haushalt und Einkaufen halten mich vom Schreiben ab und ich hasse beides. Falls jemand gute Connections zu Hauselfen hat, meldet euch gern bei mir. Ich verspreche, sie hätten es wirklich gut bei mir. Ansonsten glaube ich eigentlich nicht, dass ich besonders zur Prokrastination neige. Dafür plotte und schreibe ich zu gern. Es kann aber durchaus vorkommen, dass ich beim Recherchieren oder dem Konzipieren von Figuren die Zeit aus den Augen verliere. Aber ich rede mir dann immer ein, dass das als Background ja durchaus wichtig für die Geschichte ist. Damit hält sich das schlechte Gewissen dann in Grenzen. ;o)

Liest du selbst (noch) viel? Hast du ein Buch mehr als einmal gelesen?

Momentan lasse ich mehr lesen und höre Hörbücher. Da gibt es auch einige, die ich mehr als einmal gehört hab. Und als Kind gab es zwei Bücher von den Drei Fragezeichen, die ich ständig aus der Bücherei ausgeliehen hab. Das Gespensterschloss und der grüne Geist. Die Folgen liebe ich noch heute und es erklärt vielleicht, warum ich so gern Geschichten mit Geister lese/höre/schaue und jetzt auch schreibe.

Deine Geschichten leben unter anderem von ihren starken Charakteren, auch die "Hunters". Hast du einen Lieblingscharakter?

Ich hab zwei. Riley und Ayden. Die beiden sind Geschwister und haben zusammen einiges durchgemacht. Riley ist ziemlich taff und geht für ihre Wahlfamilie durchs Feuer, ist ansonsten aber definitiv kein Fan von Menschen – aus Gründen. Auch Ayden tut für die, die ihm wichtig sind, alles, muss dabei aber mit etlichen Dämonen kämpfen. Beide Figuren haben ihre Ecken und Kanten, Stärken, Schwächen und persönliche Herausforderungen, die ich unheimlich gern schreibe.

Was sollte deine Stamm-Leserschaft und zukünftige Leser über die "Hunters" wissen?

An alle Stamm-Leser*innen: Wenn ihr die Totenbändiger mögt, bin ich mir ziemlich sicher, dass auch die Hunters in euer Beuteschema fallen. ;o)
An alle Neuen: Freut euch auf die Hunters, wenn ihr auf spannende Paranormal/Urban Fantasy mit Geisterjägeraction, düsteren Geheimnissen, aber auch einer Menge Heartwarming und Found-Family-Trope steht. Ein bisschen dystopisch wird es ebenfalls und es gibt eine slow-burn Lovestory. Vielleicht sogar zwei. Mal schauen, wie die beiden sich beim Schreiben noch so entwickeln. ;o) Ach ja, und in allen meinen Geschichten gibt es queere Figuren und zwar genauso selbstverständlich, wie es Queers in unserer Gesellschaft sein sollten.

Vielen Dank, liebe Nadine! Wir freuen uns schon auf die "Hunters". :-)

Autorenvita

Nadine Erdmann liebt Bücher und Geschichten, seit sie denken kann. Selbst welche zu schreiben, war aber lange Zeit nur eine fixe Idee und so sollte zunächst ein "anständiger" Beruf her. Sie studierte Lehramt, verbrachte einen Teil ihres Studiums in London und unterrichtete als German Language Teacher in Dublin. Zurück in Deutschland wurde sie Studienrätin für Deutsch und Englisch und arbeitete an einem Gymnasium und einer Gesamtschule in NRW.

Der "anständige" Beruf war ihr damit sicher, ihr Herz hing aber mehr und mehr daran, Geschichten zu schreiben. Nach der Krebserkrankung ihrer Schwester entschied sie sich, den Schritt in die Schriftstellerei zu wagen, weil man nicht immer alles auf später verschieben kann. Seitdem veröffentlichte sie drei Reihen (die "CyberWorld", die "Lichtstein-Saga" und die "Totenbändiger") in ganz unterschiedlichen Genres.

Da sie düstere Geschichten mit Monstern und Geistern mag, unternimmt sie nach den "Totenbändiger" mit den "Haunted Hunters" jetzt noch einen weiteren Ausflug in die Welt der paranormal Urban Fantasy, diesmal mit einem Touch Dystopie. Wie in all ihren Werken treten auch bei den Hunters wieder queere Figuren auf, da es ihr am Herzen liegt, diese Figuren sichtbar und selbstverständlich zu machen.

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